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Am Samstag stand zur Mittagszeit ein auf dem Papier schweres Auswärtsspiel unserer Alten Herren beim VfB 90 Dresden an. Gespielt wurde allerdings nicht auf deren heimischen Platz, sondern auf dem Kunstrasen der SpVgg Dresden Löbtau. Allerdings auf Grund u. a. fehlendem Material für ein Fußballspiel wurde mit einer 30-minütigen Verspätunggestartet. Auch wenn, wie erwähnt, auf dem Papier der Gastgeber der klare Favorit war, so bestimmte Anfangs der Gast von der Eisenberger Straße das Spiel, jedoch ohne die wenigen Chancen, darunter auch 2 Hundertprozentige, zu nutzen. Das Spiel wurde dennoch gut geführt, die starke rechte Seite wurde des Öfteren mit David Kemple und Lorenzo Manfredini in Szene gesetzt, Zentral wurde zumeist um Philip Backasch und Claus Müller das Spiel angetrieben, Defensiv gab es um Mike Anlauf mit ein paar wenigen Wacklern nichts zu meckern. Das Spiele wurde in den ersten 45 Minuten größtenteils fair geführt, dennoch war es mehr der Kampf, der das Bild bestimmte. Bis zum Halbzeitpfiff war es ein interessantes und offenes Spiel mit leider zu wenigen Höhepunkten. In der 2. Halbzeit geriet der immer unsicherer wirkende Schiedsrichter Ralf Geißler mit einigen Fehlentscheidungen und einem irritierenden Kartenspiel in den Mittelpunkt. So war es ein Abseitstor von Matthias Trompler vom VfB, welches in der 64. Minute das 1:0 bedeutete. Das Spiel wurde immer zerfahrener, selten wurde der Ball über die Außenbahnen laufen gelassen, so waren es nur noch wenige Aktionen über die linke Seite mit Sven Stefan und Lorenzo Manfredini, welche gefährlich wurden. Rotation drückte dennoch immer wieder, der VfB fand weniger zum Spiel. In der 74. Minute musste ein Sonntagsschuss von Thomas Gräfe herhalten, der über den Umweg Pfosten ins Tor zum hochverdienten 1:1 ging. Der VfB wurde aber nun nicht nur in den Zweikämpfen und mit Worten gefährlicher, sondern auch mit so mancher Angriffswelle. Ein sehr schöner Spielzug der Rotationer reichte jedoch, um die Abwehr des Gegners eiskalt auszuspielen und durch Claus Müller das längst fällige und hochverdiente 1:2 in der 78. Minute zu erzielen. So mussten unsere Alten Herren den Druck der Gastgeber noch ca. eine Viertelstunde überstehen, was Dank einen Kraftaktes in der Abwehr sowie mit wenigen Entlastungsangriffen erfolgreich gelang. Somit konnte endlich wieder ein Dreier eingesackt werden (mf).