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Im Heimspiel gegen die Reserve des FC Oberlausitz Neugersdorf mussten die Rotationer trotz einer zwischenzeitlichen Pausenführung eine nicht unverdiente 1 : 3 ( 1 : 0 ) Niederlage hinnehmen. Die Gäste aus der Oberlausitz, welche auch mit einigen Akteuren aus der Regionalliga-Elf nach Dresden anreisten, übernahmen zunächst das Heft des Handelns. Nach einigen kleineren Möglichkeiten setzte Neugersdorf in der 25.Minute das erste wirkliche Achtungszeichen, als ein strammer Schuss durch Tim Oliver Pohl an das rechte Dreiangel knallte. Den Rotationern hingegen gelang es erst nach 37 Minuten Torgefahr aufzubauen, als ein Schuss durch Felix Fichtelmann aus 10 Metern nur knapp neben den Pfosten ging. In der 42.Minute wurde dann der bisherige Spielverlauf zu Gunsten der Hausherren etwas auf den Kopf gestellt. Nach toller Flanke durch Felix Fichtelmann vom rechten Flügel konnte Erik Wernicke das Leder zentral vor dem gegnerischen Tor zur umjubelten 1 : 0 Führung einnetzen. Kurz darauf ging es schon mit dem recht schmeichelhaften Vorsprung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel machten die Neugersdorfer schnell klar, das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden zu wollen. In der 50.Minute wurde dann Tim Oliver Pohle durch Keeper Jens Ulrich beim Kampf um den Ball im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, wobei es nur wenige Diskussionen gab. Tino Hensel versenkte den fälligen Strafstoß zum 1 :1 Ausgleich mit etwas Glück, da Jens Ulrich zumindest noch die Fingerspitzen an den Ball kam, den Treffer allerdings nicht mehr verhindern konnte. Deutlich beeindruckt von diesem schnellen Gegentreffer ging den Rotationern die Kontrolle in der Defensive zunehmend verloren. Nach 58 Minuten lenkte Michael Kühn unglücklich nach einem Ball des Gegners von der linken Grundlinie das Leder zum 1 : 2 ins eigene Netz. Dadurch hatte der FC Oberlausitz die Partie in nur acht Minuten gedreht. Leider war in der Folge nur wenig Aufbäumen bei den Rotationern zu erkennen. Neben dem nötigen Kampfgeist schien auch der nötige Glaube zu fehlen, das Ruder noch einmal rumzureißen. Dennoch hätte der TSV Rotation nach 87 Minuten die Chance zum Ausgleich bekommen müssen. Nach einer Abwehraktion von Keeper Jan Konecny beging einer seiner Mitspieler im Strafraum ein klares Handspiel. Der Schiedsrichter erkannte zum Entsetzen aller Rotationer diese Regelwidrigkeit nicht und verwehrte so den Elfmeter. In der 94.Minute wurde die aufgerückte Abwehr der Hausherren dann noch mit einem langen Ball aus der Neugersdorfer Hälfte überspielt. Tim Oliver Pohle konnte so allein auf Keeper Jens Urlich zudribbeln und das Leder schließlich zum 1 : 3 Endstand einnetzen. Insbesondere durch eine über weite Strecken undiskutable zweite Hälfte verliert der TSV Rotation nicht unverdient gegen sicherlich nicht unbezwingbare Gäste. Dennoch erscheint die Niederlage aufgrund des nicht gegebenen Handelfmeters zu Gunsten der Rotationer besonders bitter. Während Neugersdorf durch den Dreier auf den 2.Platz vorrückt, rangiert Rotation auf dem 11.Rang mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze. In zwei Wochen gastiert der TSV Rotation dann beim Tabellennachbarn SG Crostwitz und damit erstmal einem Team aus der unteren Tabellenhälfte. Hier heißt es, Reaktion zu zeigen. Dann  (mg)

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Am Samstag stand erneut ein Stadtderby mit der Partie SG Dresden Striesen gegen TSV Rotation Dresden in der Landesklasse Ost an. Striesen hätte sich mit einem Sieg ganz nach vorn in der Tabelle schieben können, Rotation wollte auch gegen den Favoriten aus dem Dresdner Osten es wiederholt versuchen, endlich die ersten 3 Punkte in der neuen Spielklasse zu sichern. Das Spiel begann à la Champions League mit Einlaufkindern und der Hymne des Pokalwettbewerbs, die Sonne schien, der Rasen war grün - somit sollte die Begegnung ein Leckerbissen werden. Das Spiel begann erst mit einer gefährlichen Möglichkeit durch Alexander Albrecht für die Gastgeber, im Gegenzug der Paukenschlag: Die 0:1-Führung durch Sebastian Tews auf perfekter Vorarbeit von Erik Wernicke in der 2. Spielminute! Aber danach war Striesen spielerisch überlegen, Rotation agierte mehr mit langen Bällen auf die schnellen Offensivspieler. Es folgte in der 25. Minute einer von noch mehreren Aufregern, als Michael Kühn nach einem Schlag ins Gesicht durch den Gegenspieler und dem Reklamieren beim Unparteiischen die gelbe Karte sah. Nur wenige Minuten später bekam er wiederholt einen Schlag ab, jetzt war es der technische KO und der erste Wechsel musste frühzeitig vollzogen werden. Die Mannschaft von Stefan Zock kannte jedoch ein gutes Mittel gegen den Schock, nämlich das 0:2 durch den Kapitän Clemens Müller in der 30. Minute - erneut die Vorarbeit durch Erik Wernicke, welcher wieder über die Außenbahn durchziehen konnte. Das Spiel blieb dennoch weiterhin gleich, Striesen ließ Ball und Gegner laufen, Rotation kämpfte mit allen Mitteln und bekam ab und zu gute Kontersituationen. Jedoch pfiff der Schiedsrichter kurz vor der Halbzeit nach einem Foul im Strafraum an Erik Wernicke kräftig in seine Pfeife und zeigte auf den Punkt: Elfmeter für die Gäste von der Eisenberger Straße. Benjamin Baumann kam, sah und traf eiskalt vom Punkt zur 0:3-Führung! Dennoch gelang den Gastgebern noch durch eine zu kurze Faustabwehr von Jens Ulrich fast zum Pausenpfiff der Anschlusstreffer zum 1:3 durch Jonathan Schulz. Die 2. Hälfte war jedoch kaum angelaufen, da gab es erneut den Pfiff durch den Schiedsrichter, welcher erneut auf den Elfmeterpunkt zeigte - zum Erstaunen aller Rotationer, denn ein harmloser Allerweltszweikampf sah dieser als Foul an. Striesens Kapitän Horst Rau, bekannt als sicherer Standardschütze, netzte den Ball sicher vom Punkt zum 2:3 ein. Nach dem Anschlusstreffer hätte man das Gefühl als Schwarz-Weißer bekommen können, dass sämtliche normale Zweikämpfe für die Gastgeber gepfiffen wurden. Es folgte natürlich eine Drangphase durch Striesen mit mehreren guten Möglichkeiten, doch diese gingen entweder vorbei oder Jens Ulrich hielt diese sicher. In der 77. Minute erfolgte durch Joker Felix Fichtelmann, vor 5 Minuten erst eingewechselt, auf Vorlage von Robert Franke, ebenso erst kurz zuvor eingewechselt, die mögliche Vorentscheidung mit dem 2:4 in der 77. Minute. Doch Striesen gab kein bisschen auf, es wurde fast nur noch auf ein Tor gespielt. In der 90. Minute dann der erneute Anschluss durch Jonathan Schulz zum 3:4 für Striesen. Jetzt begannen auch auf dem Platz immer mehr die Psychospielchen und Nickeligkeiten, sodass es etliche Minuten Nachspielzeit mit einigen Fouls, Zeitspielen und gelben Karten hinzukamen. Am Ende kam der erlösende Pfiff, da waren sie endlich, die langersehnten 3 Punkte und das auch noch im Derby! Jetzt heißt es Spannung halten, ordentlich regenerieren und am nächsten Wochenende die 2. Mannschaft des FC Oberlausitz Neugersdorf daheim zu empfangen (mf).

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Mit einem denkbar knappen 1 : 2 mussten sich die Rotationer in der 2.Hauptunde des Wernesgrüner Sachsenpokals dem Landesliga-Spitzenreiter FC Grimma geschlagen geben. Vor circa 100 Zuschauern und bei spätsommerlichem Wetter begegneten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase auf Augenhöhe. Gute Tormöglichkeiten wurden dem Publikum zunächst nicht geboten. Das erste wirkliche Achtungszeichen setzten die Gastgeber in der 23.Minute durch einen Schuss von Erik Wernicke von der Strafraumgrenze, welchen der Grimmaer Keeper Jan Evers noch zur Seite ablenken konnte (Video). Ansonsten neutralisierten sich beide Mannschaften im ersten Abschnitt über weite Strecken. Insbesondere Fehlpässe und Stockfehler im Spielaufbau verhinderten größere Torchancen. Ein Klassenunterschied war bis zum Pausenpfiff definitiv nicht zu erkennen, so dass es verdienter Maßen mit einem torlosen Unentschieden in die Kabine ging. Den Wiederanpfiff verschliefen die Rotationer dann völlig, was der FC Grimma in Gestalt von Oliver Kurzbach eiskalt ausnutzte. Ungehindert konnte er mit dem Ball am Fuß in den Strafraum eindringen und folglich vom linken Strafraumeck aus einnetzen. Auf der Gegenseite hatte Erik Wernicke nur vier Minuten später die Möglichkeit zum Ausgleich. Sein Drehschuss aus 20 Metern flog allerdings knapp am linken Pfosten vorbei (Video). Leider luden die Rotationer nach 55 Minuten den FC Grimma quasi zum Tore schießen ein. Einen Freistoß aus 30 Metern durch Christoph Jackisch konnte Keeper Jens Ulrich, welche sich bei dieser Parade leider auch an der Schulter verletzte, nur zur Seite abwehren. Der Grimmaer Moussa Diaby schaltete trotz Bewachung am Schnellsten und netzte das Leder zum 0 : 2 ein (Video). Die Hoffnung der Hausherren auf eine Pokalsensation schien nun gänzlich verschwunden zu sein und auch auf den Rängen gingen die Gesichter nach unten. Nach gut einer Stunde versuchte es der TSV Rotation dann aber doch, mit beherztem und kämpferischen Fußball zurück ins Spiel zu kommen. Leider spielte die hohe Fehlpassquote der Rotationer dem FC Grimma in die Karten. In der 76.Minute gelang es dann Felix Fichtelmann nach Pass durch Erik Wernicke halblinks in den gegnerischen Strafraum einzudringen. Der beste Torschütze der Vorsaison blieb cool und schob den Ball durch die Beine des gegnerischen Torhüters zum 1 : 2 Anschlusstreffer in die Maschen (Video). In der Endphase warfen die Rotationer noch einmal alles nach vorn, um doch noch die Verlängerung zu erzwingen. Leider wurde nach 83 Minuten eine verheißungsvolle Möglichkeit von Sebastian Tews wegen eine angeblichen Abseitsstellung zurückgepfiffen - klare Fehlentscheidung. Trotz zahlreicher verletzungsbedingter Unterbrechungen pfiff der Unparteiische die Partie dann nach nur knapp drei Minuten Nachspielzeit ab. Für den TSV Rotation platzt somit denkbar knapp der Traum von der nächsten Runde. Dennoch kann das Team mit erhobenen Haupt nun die nächsten Herausforderungen angehen. Bis zum Ende musste der Landesliga-Spitzenreiter für sein Weiterkommen kämpfen. Am kommenden Sonntag reisen die Rotationer dann zum Stadtderby nach Weixdorf (mg). 

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Mit einem 0 : 0 Unentschieden im Heimspiel gegen den noch ungeschlagenen FSV Oderwitz haben die Rotationer den ersehnten ersten Dreier der Saison knapp verpasst. Bei nasskaltem Herbstwetter bot sich den Zuschauern über weitere Strecken ein eher mäßiges Landesklasse-Spiel, da sich beide Teams im Spielaufbau schwer taten. Die erste Torchance ergab sich für den TSV Rotation in der 17.Minute, als ein Schuss durch Robin Lehmann von der Strafraumgrenze knapp am rechten Pfosten vorbei ging. Mit fortlaufender Spieldauer erarbeiteten sich die Hausherren gegenüber den Lausitzer Gäste zumindest kleinere Feldvorteile. Die nächste gute Möglichkeit bot sich Rico Vassmers in der 43.Minute, welcher mit einem strammen Linksschuss Keeper Marco Röhricht prüfte. Der FSV Oderwitz schafften es hingegen im ersten Abschnitt nicht, für ernsthafte Gefahr im Strafraum der Hausherren zu sorgen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Rotationer etwas näher am Führungstreffer als die Hausherren. Die Bemühungen blieben jedoch oft im Ansatz stecken, da der letzte Pass einfach nicht ankommen wollte. Doppelchance für den TSV Rotation dann in der 75.Minute, als gleich zwei Ecken für Gefahr sorgten. Bei der ersten Möglichkeit wurde ein Schuss von Robin Lehmann in letzter Sekunde geblockt, bei der zweiten ein Abschluss von Felix Fichtelmann auf der Linie geklärt. In der Endphase kam auch der FSV Oderwitz noch einmal etwas besser in die Partie, ohne jedoch die große Torgefahr zu erzeugen. Keeper Jens Ulrich verlebte einen recht ruhigen Tag. Bis zum Abpfiff blieb es dann beim torlosen Unentschieden, mit dem die Gäste wohl deutlich besser leben konnten als die Hausherren. Der TSV Rotation schaffte es nicht, das Chancenplus in Tore umzusetzen. Während der FSV Oderwitz mit acht Zählern weiter ungeschlagen auf dem 6.Platz rangiert, müssen sich die Rotationer mit zwei Zählern und dem 13.Rang begnügen. Auch in der kommenden Woche wartet auf die Schützlinge von Stefan Zock ein ganz harter Brocken. Dann gastiert der TSV Rotation zum Stadtderby beim Tabellenzweiten SG Dresden-Striesen (mg). 

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Weixdorf ist und bleibt für den TSV Rotation kein gutes Pflaster! Seit mehr als 10 Jahren warten die Rotationer auf einen Auswärtssieg im Dresdner Norden. Am 3.Spieltag der Landesklasse Ost kam der TSV Rotation allerdings überraschend deutlich mit 1 : 6 unter die Räder. Dabei entwickelte sich die Partie vor 241 Zuschauern scheinbar zunächst zu Gunsten der Rotationer. Bereits nach 120 Sekunden gelang Erik Wernicke nach einem hohen Ball durch Robin Lehmann aus Nahdistanz per Kopf das frühe 1 : 0 (Video 1, Video 2). Die Antwort der Hausherren ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte ließ der Weixdorfer Felix Röthig Abwehrspieler Tobias Haus im Sprint um den Ball keine Chance und netzte das Leder in der 8.Minute vor Keeper Jens Ulrich eiskalt zum 1 : 1 Ausgleich ein (Video 1, Video 2). In der Folge hatten die Gäste aus Pieschen zwar mehr Ballbesitz, dennoch verhinderten zahleiche Fehlanspiele ernsthafte Torchancen. Die Weixdorfer nutzten hingehen ihre Möglichkeiten effizient. Mit einem Volleyschuss aus 20 Metern markierte Dominic Hoffmann nach 25 Minuten das 1 : 2 für die SGW (Video 1, Video 2). Bei diesem knappen Vorsprung, welcher aufgrund der Spielanteile für die Hausherren etwas schmeichelhaft war, ging es in die Kabinen. Alle guten Vorsätze der Rotationer für den zweiten Abschnitt zerfielen bereits wenige Momente nach Wiederanpfiff in ihre Einzelteile. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite konnte der Weixdorfer Dominic Hoffmann in der 47.Minute am langen Pfosten ungehindert zum 1 : 3 einnetzen (Video 1, Video 2). Nach einer kurzen Schockphase fand der TSV Rotation wieder ins Spiel zurück. Leider setzten sich die schlechte Passerfolgsquote des ersten Abschnitts zunehmend fort, so dass Weixdorf immer wieder zu Kontern eingeladen wurde. Zumindest der eingewechselte Sebastian Tews konnte auf der linken Außenbahn mehrmals die Weixdorfer Abwehr in Bedrängnis bringen. Abermals nach einem unnötigen Ballverlust der Schwarz-Weißen kam die SGW nach 81 Minuten zu einem Konter über die linke Außenbahn, welchen Felix Röthig mit seinem Treffer zum 1 : 4 krönte und damit endgültig die Partie zu Gunsten seines Teams entschied (Video). Nur 120 Sekunden später kam Daniel Kurzreuther zentral vor dem Strafraum zum Abschluss und erhöhte sogar auf 1 : 5 für sein Team (Video). Leider ließen die Rotationer in der Schlussphase jeglichen Kampfgeist vermissen, so dass Weixdorf mit dem Schlusspfiff durch Felix Röthig sogar auf 1 : 6 erhöhen konnte (Video). Danach pfiff der Schiedsrichter ab und besiegelte so für den TSV Rotation eine herbe 1 : 6 Auswärtsklatsche. Wie bereits in den Vorwochen machten es sich die Rotationer durch zahlreiche Fehlpässe selber schwer. Weixdorf spielte hingegen brutal effizient und nutzte die sich bietenden Fehler eiskalt. Nun heißt es, schnell Lehren aus diesem Spiel zu ziehen, um im nächsten Heimspiel gegen den FSV Oderwitz die Kehrtwende zu schaffen. Während der TSV Rotation auf Platz 13 abrutscht, klettern die Weixdorfer auf den 5.Rang (mg)

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