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Der TSV Rotation musste sich in einem dramatischen Stadtderby, lange Zeit in Unterzahl spielend, der SG Dresden-Striesen mit 1 : 2 ( 1 : 1 ) geschlagen geben. In einer zunächst sehr zerfahrenen Anfangsphase, welche beiderseitig von Fehlpässen durchzogen war, gingen sowohl die Rotationer als auch die Gäste aus Striesen ein hohes Tempo. Beide Mannschaften begegneten sich dabei auf Augenhöhe, wobei die Hausherren nach 24 Minuten die erste hochkarätige Möglichkeit durch Sebastian Tews verbuchen konnten, welcher den Ball aus zentraler Position knapp links neben den Kasten schob. In der 37.Minute gingen die Rotationer dann nach einem sensationellen Freistoß durch Leo Leichsenring aus gut 20 Metern mit 1 : 0 in Führung (FupaTV). Die Freude über den Treffer dauerte allerdings nur kurz an. Nach 42 Minuten entschied der Schiedsrichter nach einem vermeintlichen Foulspiel des Torschützens Leo Leichenring im eigenen Strafraum auf Elfmeter. Allen Diskussionen zum Trotz verwandelte der Striesener Oliver Hegelwald vom Punkt sicher zum 1 : 1 Ausgleich (FupaTV). In der Schlusssekunde des ersten Abschnitts musste der TSV Rotation noch einen Nackenschlag hinnehmen. Nach einer klaren Notbremse musste Michael Kühn mit der Roten Karte vom Feld, wodurch die Rotationer den kompletten zweiten Abschnitt in Unterzahl agieren mussten (FupaTV). Nach dem Seitenwechsel spürte man die nummerische Überlegenheit der Gäste aber nur sehr selten. Der TSV Rotation schwächte sich allerdings in der 68.MInute in Person von Sebastian Tews erneut selbst. Bereits verwarnt schlug dieser den Ball aus Zorn über eine missglückte Spielsituation auf die Leipziger Straße. Folgerichtig schickte ihn der Schiedsrichter mit der Ampelkarte vom Feld. Mit zwei Mann mehr auf dem Feld glückte der SG Striesen in der 71.Minute das 1 : 2. Nach einem Eckball bekam der TSV Rotation zunächst den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum. Ein Klärungsversuch von Leo Leichsenring landete bei Marcel Arnold, welcher den Ball mit einem sehenswerten Drehschuss in den Winkel schlenzte (FupaTV). In der Endphase wehrten sich die neun Rotationer aufopferungsvoll gegen die drohende Niederlage. Während die Striesener nach überhasteten Aktionen immer wieder ins Abseits liefen, hatten die Hausherren beste Möglichkeiten zum Ausgleich. So verpasste Robert Kiesow nach 82 Minuten nach einem langen Ball nur im Zentimeter den Striesener Kasten (FupaTV). In der überraschend kurzen Nachspielzeit gab es nach einem Eckball der Rotationer nochmals ein Getümmel im Striesener Strafraum. Der SGS-Keeper Jens Ballin viel dabei nach einem Schuss, noch auf der Linie, mit dem Gesäß aus dem Ball und sicherte so seinem Team den äußerst glücklichen Auswärtssieg (FupaTV). Dank der besseren Tordifferenz bleibt der TSV Rotation punktgleich mit Striesen und Laubegast dennoch an der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag reisen die Rotationer dann zum Stadtderby in den Jägerpark (mg).

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