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Mit einer sehr unglücklichen 1 : 2 ( 0 : 0 ) Auswärtsniederlage beim SV Tapfer Leipzig scheiden die Rotationer wie schon in der Vorsaison in der 2.Hauptrunde aus dem Wernesgrüner Sachsenpokal aus. Bereits vor dem Anpfiff waren die Vorzeichen nicht optimal, da der TSV Rotation aufgrund zahlreicher Ausfälle mit nur 13 Spielern die Reise nach Leipzig antreten konnte. Dennoch fanden die Gäste aus Dresden schnell den Spielfaden. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und die Mannschaft des SV Tapfer Leipzig konnte sich nur wenig Spielanteile erarbeiten. Der TSV Rotation schaffte es im ersten Abschnitt jedoch nicht, wirkliche Großchancen zu kreieren. Erst in der Endphase des ersten Abschnitts konnten dann auch die Hausherren den ein oder anderen Nadelstich setzen. Unterm Strich ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Rotationer zunächst einen Start nach Maß. Nach einem Eckball durch Rico Vassmers köpfte Kapitän Felix Fichtelmann das Leder zur 1 : 0 Führung ins Netz (FupaTV). In der Folge verwalteten die Rotationer vielmehr die knappe Führung, als die Partie mit einem zweiten Treffer entscheiden zu wollen. So witterten die Kicker vom SV Tapfer mit fortlaufender Spielerdauer immer mehr den Ausgleich. Dieser fiel dann denkbar unglücklich in der 73.Minute. Einen Freistoß zu durch den Leipziger Felix Hohl aus dem Halbfeld unterlief der herauseilende Keeper Jens Ulrich, so dass Sebastian Schaar den Ball nur noch zum 1 : 1 ins leere Tor schieben musste (FupaTV). Die Hausherren nutzten in der Folge den entstandenen mentalen Vorteil für einen abermals kuriosen Treffer. Mit einem weiteren Abschlag überbrückte der Leipziger Torhüter Marcus Schwarze in der 80.Minute zunächst das gesamte Spielfeld. Defensivspieler David Schmitt verpasste den entscheidenden Kopfball zur Abwehr des Balles und Keeper Jens Ulrich verließ nicht entschlossen genug sein Tor, um das 1 : 2 durch den eingewechselten Oliver Kober noch zu verhindern (FupaTV). In der Endphase versuchten die aufopferungsvoll kämpfenden Rotationer noch die Verlängerung zu erzwingen, doch es fehlt die notwendige Portion Glück. In der Schlussminute verfehlte zunächst Kevin Borchers aus Nahdistanz den Kasten und der folgende Fernschuss durch David Schmitt knallte nur an das Gehäuse (FupaTV). So blieb es leider bei der unglücklichen Pokalniederlage. Nun heißt es schnell neue Kräfte sammeln, denn schon am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenzweite SG Dresden-Striesen zum Stadtderby auf der Eisenberger Straße. Es bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin auch die Personalsorgen von Coach Michel Grabs zumindest etwas verringert haben (mg)

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